2009

09. April 2009
TAGTRÄUME
TRAUMSCHÄUME
ALLE VERPASSTEN GELEGENHEITEN
WAS KOMMT?

15.April 2009
Hier sein, Da sein – Luft holen, lust schnappen, eingeklemmte Großstadtgefühle freilassen, weglassen, einlassen, auf grün und Menschen.

16.April 2009
Sie haben gesagt: du hast 1000 Gesichter, vor den meisten hatte ich Angst.

18.April 2009
Jeder ist potentiell kriminell.

19.April 2009
Verrücktheiten, kopfsatte Verrücktheiten, Lebensgeschichten zum Selbstdichten- egal das ist mein einziges Leben!

25.April 2009
Was wir jetzt zerstören, mit rastlosen Emotionen, ist unwiederbringlich verloren, ist für später zerstört.

26.April 2009
Nichts hören, nur das silbrige Rauschen von Gras, selbst die Fliegen stehen lautlos über mir, ein Flugzeug zieht seine kondenzmilchfarbenden Streifen am Himmel entlang. Das ist das letzte Zeichen menschlicher Zivilisation auf 18mm.Wenn wir die Erkenntnis in der Einsamkeit suchen, was wird sie uns kosten?

01.Mai 2009
Schwarze Schlagenlinien auf der Hand, die unscheinbar schlichte weiße Bluse verbirgt Trainingsklamotten, am allzeit Trolly steckt ein großes Schwert.

20. Mai 2009
Heute gar nicht, so gar nicht verstehen- Hallo Hallo _ leerer Schall.

21.Mai 2009
Der Welt aufrecht in die Augen sehen – diese Mühe lohnt.

22.Mai 2009
Herzzerreiflend, ohrenbetäubend, deine Rufe: waeawaaa „ich komme!“

23.Mai 2009
Das 1. Kribbeln mit Vorfreude auf die freien Tage – da sein- genießen – Augenblicke- den Sommer aufsaugen, im Bauch speichern = alles ist so leicht im Sommer, zu Dritt!

24.Mai 2009
Auf meinem Sonntagsbrötchen lebt der Frühling in holunderblütensüßer Frische – 10/20/120 Gläser. Irgendwo „draßen“ in der großen Freiheit sein – die Wege sind so einfach zu beschreiten – fast wie ausgerollte Teppiche liegt unser leben vor uns- der Fuss bleibt oben – wir die Generation in der Schwebe.

25. Mai 2009
Kleine Wesen, Krabbeltiere, geschaffen, da sind sie, da sein, ein Daseinsrecht sie haben – kleine Blutsaueger, ich kann Euch nicht mögen, nein!

26.Mai 2009
Otto Otto bist du noch da?
Lange her, deine Schritte klack klack, wie mit kleinen Absatzschuhen auf dem Holz, draußen regnets, oder innen scheint die Sonne – du bist gar nicht hier.

27.Mai 2009
Schwebend bunt, kleine Welt, aneinenanderstehend federnd, sanft hin im Wind, bis zum Urknall- -pfaff, zerplatzt ohne Verlustangst-Seifenblasenwunder.

28. Mai 2009
29.Mai 2009
30. Mai 2009

31. Mai 2009

Beim Überqueren der Grenze die voneinander teilte, nicht innehalten, nicht bremsen, die 22,4 km/h voll auskosten, genießen, einfach drüber weg – das ist die grofle Freiheit, nicht im Verweilen gedenken wir, sondern im Überrollen, der Grenze, der Mauer, der Teilung Europas. Eine Welt ist meine Welt.

01.Juni 2009
Klein und weiflgelb, steht der duftende Zauber ein Feld voller Kamille im Frühsommer, so echt so einfach so wahr.

02. Juni 2009
Das Meer bleibt, ich fahre.

03.Juni 2009

04.Juni 2009
Erstmal wieder ankommen. Erstmal wieder hier dort da zu zu Hause? Im Hause angekommen – Zelt wegpacken, Erinnerungen durch Fotots ersetzten  / Kopfbilder mit Gefühlbildern eränzen- -weg ankommen, eigentlich noch auf dem Rad- es rollt und rollt weg- erstmal innehalten, Luft holen, Zettelkleben, Liste machen: Morgen to do.

05. Juni 2009
Den Zeitstrahl rückwärts gelaufen, alles für gut befunden.

06.Juni 2009
Kleiner Zappler, zwingt mich ins Bett- halbes Bier und halbe Arbeit bleibt liegen, zugunsten der Regentropfeneinschlafhilfe auf unserem Dach und ihm, der kleine Blauestundendieb- Morgen gibt es Mittagsschlaf!!!!!

07.Juni 2009
Für Europa gewählt und nichts dabei gefühlt…. EUROPA EUROPA alles Illusion?

10:Juni 2009
Die Stadt will schon wieder mein Außen verbiegen_ Gräsern ist das doch egal!

11.Juni 2009
Manchmal sind da Zweifel – wie richtig das alles ist, da lese ich von einem 25 Jährigen der scheibar schon so viel mehr begriffen hat als ich –  kämpfen um so zu leben wie man leben will – anstatt fernsehkucken und träumen.
Liebe? Der Mensch der zu einem gehört, sagt er mit so einer Gewissheit: geben, nehmen, lernen – mehr als man selbst sein- beobachten, die Welt beobachten …  wieso habe ich die Gewissheiten schon eingebüßt, zueinander passen, eine Frage des gleichen Geschmacks, der gleichen Vorstellungen, der gleichen Lebensart – einander ansehen und dabei nicht wegsehen, sondern ganz genau hinsehen, da sein, auch nicht urteilen, einfach annehmen was passiert, daraus etwas formen- dankbar sein- ja generell erst einmal sehen was für einen getan wird und dann DANKE sagen. Ich hab es satt, so satt zu sein!

12.Juni 2009
War da etwas?

13. Juni 2009
So gesehen, früher gesehen, wenig gefühlt, viel gelacht, Sehnsucht ist der Schlüssel zu unseren Herzen.

14.Juni 2009
Der Himmel ist irgendwie und drunten, so halb in halb Rascheln die Gräser im kühlen Regenwindsommertag, hier ein Froschkonzert, da Hufgeklapper, wir lachen- einfach so.

15.Juni 2009
Walderdbeeren, klein rot süß – ein Stück Glück in der Stadt.

16.Juni 2009
Wieder nichts zu sagen, ich, die Chronistin der ewigen Wiederholung.

17.Juni 2009
Erinnerung, Bestandaufnahme, weiche weiße Kissen, leises Atmen neben mir / alles ist gut.

18.Juni 2009
„Alles was ich von dir hab sind deine dreckigien Socken“, sprachs ich und rauschte von unserer Bühne.

19.Juni 2009
123 Sturmklingelts und erobert mit Gelächter still gewordene Herzen.

20. Juni 2009
Der grüne Berg dort, gut vertraut, seit Monaten 1x in der Woche dort gewesen, herangetastet, rundum auch drüber// waldgeist verschluckt unsere Schritte, die grofle Kamera hällt die frühlingsgrünen Blätter fest- -längster Tag aufwärts abwärst Schritt für Schritt, Woche für Woche Jahr für Jahr.

21.Juni 2009
Rasen wird mit motorrasend zu grünen Flächen, die roten Schnäbel der Wildgänse geben den Kontrapunkt / ebenso ihr Geschrei.

22. Juni 2009
123 gehts wieder treppab, ein zwei Küsse, die Autotür geht zu und weg sind sie – wir hier / ihr da / ihr da / wir hier / ihr da / wir hier /  ihr da / wir hier /  ihr da / wir hier … … … …

23. Juni 2009
Komm, wir singen Frühlingslieder voller Herzblut mit Erinnerungsschokopudding im Mund.

24.Juni 2009
Auf der Strasse hinter dem Turm wartet der Muffin auf hingebungsvolles beißen.

25. Juni 2009
Irgendwo schaut jemand in den PC und arbeitet, einer liegt im Bett, jemand schlatet den Wecker aus, der gibt ein Interview nach verlorenem Spiel, irgendwo spühlt ein Mann Geschirr und ein Kind schläft friedlich, welche gehen am Strand spazieren, streiten, küssen, schlafen miteinander – Milliarden Geschichten in einer Minute.

26.Juni 2009
Der King ist tot, es lebe der King.

27.Juni 2009
Nichts nichts kein kein.

28.Juni 2009
Auf der Wiese unter Bäumen, überall Klee, Lavendel und lateinische Namensschilder zum Grün, träumen. Träumen, so ist der Sommer.

29.Juni 2009
Der erste Fehler hat ihn nicht aufgeben lassen und er hat ihn nicht wiederholt.

30. Juni 2009
2 Tage Vollzeitisolation tut das gut?

01. Juli 2009
Plötzlich die sanfte Melancholie der grünen Hügel im Auge _ ein Stich Sehnsucht, im Herz heimatgefühlte Altmark rauscht am Zugfenster vorbei.

02.Juli 2009
2 Jungs tauchen im brackigen Seewasser unter „Ich hab eine Kastanie“ der eine „zeig“ der andere, dieser hällt sie zwischen zwei Fingern am gestrecktem Arm nach oben, wie eine Goldmünze, so einfach ist Schätzefinden.

05.Juli 2009
Wendig die Brennesseln umgehen, ebenso die heiklen Themen.

06.Juli 2009
Kleiner Mensch grüßt Morgens mit sanftem Kopfkuss, dein zusammen an mein Dein an Bein- alles ist Lächeln.

07.Juli 2009
2. Lösungen finden für „Plasteprobleme“.

08.Juli 2009
Was ist nun wichtig?
die Farbe meiner Nägel / die Form meiner Gedanken / die Zahl der Mauersegler dicht über unseren Köpfen / die Frequenz deines Lachens.

09.Juli 2009
Mit Bildern sanft zwischen den Hügeln der altmärkischen Dorffelder gelandet, auch in den Küchen der alten Frauen, blankgeputzt jeder Schrankgriff – das warme Licht im Fenstereck und der Geruch nach einer Kindheit, die ich kenne, aber die nicht meine war.

10. Juli 2009
Schleifen der letzten Ecken – Taschen gepackt, Schlüssel übergeben, that´s it, good bye, für 2 Monate, was wird anders sein, wenn wir wieder hier sind, was gleich?

11.Juli 2009
Zu Gast in einem fremden Land im Heimatland sein.
Die Weinberge gehen rauf und rauf runter, wir dazwischen und am Hang kleben die stolzen Gutshäuser, oben als Krone Burgen, manche mit Himmelsdach … schmale Gassen, die kopfsteinplasterwackelig Berge rauf und runter führen, rauf und runter, rauf … hier ein Feigenbaum-wäre es plötzlich Italien, es würde mir nicht auffallen – rheinländliche Pfalz Idylle.

12.Juli 2009
Wenn alle Architekten Sinn für Schönheit und Form hätten und sie als wichtig, als sehr wichtig achten würden, würden unsere Städte lebenswerter.

13. Juli 2009
Innerhalb sein – Gesichter kurz ansehen – Augen sprechen manchmal unverständliches –  es fehlt der offene Blick, alles tastet, Fremde die Familie sind.

14. Juli 2009
Es wird zu viel geredet, zu weng erzählt, Mauern aus ungesagten Worten – dazwischen kleine Blumen der Symphatie.

15. Juli 2009
Unser Herz schlägt höher seit einem Jahr.

16.Juli 2009
Zermürbendes ruckeln zuckeln zwischen deutschen Landschaften.

17.Juli 2009
Grünes träges Band strömt zwischen den Schalen der alten Stadt, die immer den Neuankömmlingen ein frisches Gesicht zeigen will – alte eitle Dame.

18.Juli 2009
Wiederbegegnung mit Widersinn.

19.Juli 2009
Eine Ballung Freunde lehnt auf der Bordsteinkante kurz vor dem Buffet unter Regentropfenpaukenschlägen, zusammen Brötchen schmieren und Käse tauschen.

20.Juli 2009
Alte Küche irgendwo, Schutzgeist – wo ist das verschwundene Land?

21.Juli 2009
Schneller schneller schnell ins Natururlaubsleben – endlich irgendwo ankommen.

22.Juli 2009
Hier ist alles nur Leben –  ein paar Kühe, ein paar Pferde, kleine Enten und oben die weißen Wolken.

23. Juli 2009
Hallo Theo – gute Augen, große Herzen sollen stehts über dich wachen!

24.Juli 2009
Kopfsalat und Kopfreise wie wie wie wie geht es Dir – da Du die Du die da – ach ihr Kleinsten – Euch zu schützen, Euch zu halten immer voller Liebe.

25.Juli 2009
Können mal kurz Kinder sein – früher mal – wir auch – lieblicher Wein, Sterne als Zelt – Tageslangschläfer und von den Nächten nichts mehr gewußt…

26.Juli 2009
Herzklopfen reise reise REISEKOPF, ach nee, ich bleibe hier, im grünen Tal unter der Birke ein Traum – möglicherweise tiefere Sommeratemzüge, Tank auffüllen mit 1 Sack Kornblumenfarbe, Lavendelduft, Sonnenstrahlen (gebündelt) und Sommerfrischfreizeitglücksgefühlen stapelweise – der nächste Winter kommt, da muss die Vorratskammer gut gefüllt sein.

27.Juli 2009
Er sagt:“Immer nur klein klein“ ich sag:“kann man auch mal verschlafen, so eimem Tag wie heute“ – hier hier hier. Wieso machen die alle Kunst und ich bloß Marmelade?

28.Juli 2009
Minusschlafstunden im Booster verwandeln. 3 Katzen, 12 Pfoten gehen im Wald spazieren, die Schwänze symphatisch emporgereckt, gemütlich kleine Schritte, der weiche Ballen auf weichem Boden – Katzen sind leise Bewunderer der Bäume.

29.Juli 2009
Möglicherweise ist dieses helle Band die Milchstrasse, auch wir knüpfen beieinander redend ein Neues oder unseres weiter – wer weiß.

30.Juli 2009
Zusammensitzen, einer liest vor, einer hört zu, zusammen erleben, dem Faden der Geschichte folgen, die Wunschliste wird länger, nicht kürzer, beim werden, beim sein. Tut mir leid für die Fliegen!

31.Juli 2009
Wir schweigen einen Moment, wissen nichts zu sagen, in dieses Schweigen hinein, was den Satz der davor in die Herzen ging, zu einem weichen Moos macht, was satt und dicht in alle Lücken kriecht, die das Herz in sich hat – manchmal – bis das Schweigen so groß wird, dass es jemand brechen muss – obwohl es nicht weh tat.

01.August 2009
Klitzekleiner Funkenzauber – steigt zum Himmel, bleibt als Sternenstaub dran kleben.

02.August 2009
Erst schlägt der Regen, später die Blitze – im Sommer im Sommer, dann folgt der Donner.

03.August 2009

04. August 2009
Stunden vertreichen 12345678 Katzenbeine gehen leicht über schmale Balken, 2468 Augen sehen ineinander, Tage Wochen alles eins, im Urlaub, auf dem schönen Land.

05.August 2009
Der Mond scheint so, zu hell, im Licht alles zu sehen, aber Mondfinsternis – keine.

06.August 2009
Nadelspitzen klein und braun knirschen unter Füssen, rechts nichts, links nichts, Braunkappen wo seit ihr?

Innenvogel singt.

07.August 2009

08. August 2009
Im Zimmer meines Vaters  liegt ein Duft –  ein besonderer, ein bißchen Ruhe, auch Wehmut, sehr viel Vergangenheit, alte Disketten in bunten Farben unsortiert eingeordnet, alles hat seinen Platz, die Vergangenheit breitet sich aus, vorgelagerte Schichten sind entstanden.

10.August 2009
Huteken aus Athen.

11.August 2009
Es reicht mir nicht! So zu sein.

14.August 2009
Katalogleben – „this and this and this and this“ ich kaufe die Welt und Pünktchen sammelt Punkte –  der Arzt sagt, dass ist okay.

15.August 2009
Es klatscht so schn in neuen Pfützen, Herbst hallo, da sind schon deine bunten Blätter, und auch die Schauer, sanft und frisch.

15. August 2009
Gesamtkunstwerk mit geschwungenen Formen, jeder Türgriff menschlich –  dagegen die DDR-Beton-Schönheiten und riesengroß der Denkerkopf er kennt hier ohne Körper nur den einen Satz
PROLETARIER ALLER LÄNDER VERIEINIGT EUCH

16.August 2009
Das Licht fällt schräg von vorn – bleibt an Spinnenecken hängen, oder an meinem Gesicht. Die Zweige stehen tief und trocken
unter den Füssen gerassel von sehr alten Tannenzapfen und feinen Nadelbaumnadeln.
Der Sommerwald schenkt uns zwei halbe Eier, eines blau, eins weiß und den Kieferknochen eines kleinen Nagers.

17.August 2009
Kreise treten Kreise reden
Kreise fahren
Kreise sein
Kreismühle – immerzu.

18.August 2009
Ein Tag wie ein Börsenkurs.

19.August 2009
AhA!

20.August 2009
wegfahren – dalassen – etwas
das Wichtigste
aber mal
nur zu zweit
ansehen – schüchtern sein
fast verliebt
mehr Ruhe für sich – aber –
etwas fehlt – das Wichtigste.

21.August 2009
Rote Zeichen aufs Herz kleben, damit die für alle sichtbar ist – die unde Stelle.

22.August 2009
Nur noch 2 Tage hier die grünen Wiesen und sanften Felder,
dort liegen schon die Heupäckchen und Ballen als Winterkost-
ansonsten ist alles Restsommer und wir haben noch ein paar Tage / wochen Restsommerzeit –

23.August 2009
Langsam verabschieden
Wald klappe die V / VI / VII
immernoch knistertrockene Nadeln;
Lichtflecke,
grünes weiches Moos und ein paar Pilze – ungenißbar –

26.August 2009
Landregen.Überlandregen.Tröpfel tröpfel – tröpfelt –
Schlaf in meine Augen – Sommer macht Pause.

27.August 2009
Wenn die menschen besser von der Welt denken würden, wäre sie vielleicht gar nicht so schlecht.

28. August 2009
Abschied von: grün, weich, Luft, Weite, den weßen guten Laken und kleinen schüchternen Katzen, die sich in die Hände drücken, Abschied von dem Herz was weit weit offen macht.

29. Augut 2009
Familienchaostage

30.August 2009
Es gibt eine Zeit, aber auch die ist woanders.

31. August 2009
die schönsten Sachen sind manchmal böse.

01. September 2009
Hinter der fensterfront wird ein kleiner Traum war

06.September 2009
Heute Zugfahrn

13.September 2009
Sonntags sind alle gleich.

11.September 2009
Deine Unzufriedenheit schnappt wie heißes Wasser auf meine Füsse.

18.September 2009 / Altmark
Fahrtraum – realitätsgemischte Daunen –
irgendwelche Kraftquellen
irgendwelche Bahnen – hier –
trotzdem ihr Kreis ich Quadrat,
ihr ein Haus, ich die Katze auf dem Fensterbrett.

19.September 2009 /Altmark
Hanni schaut skeptisch, zählt die Kutschgäste und beschließt nur widerwillig diesen Karren zu ziehen.

20.September 2009
Diesmal zerfällt alles in mir hier in viele Einzelstücke, ich – ein kleines Puzzle ohne Anleitung.

21. September 2009
Luna – der gute Mond
Ete – der helle Baum
Stolle – der sanfte Täuberich

22.September 2009
Auf Napoleons altem Pflaster Richtung „Heimat“.
Dort vor dem Haus, selbst gemachter Tango
unter rosa Wolken – Kurzzeit Juche!
Ankommen ist wie betrunken sein.

24.September 2009
Zum Anfangen fehlt das nahende Ziel.

29.September 2009
Angedacht – Telephonstimme –
wann ist Zeit zum endlich echt sein:
Sagen dass Angst Hoffnung Träume Sehnsucht –
Weg mit diesen Masken

02.Oktober 2009
innen außen – außen innen
hier dreht die Scheibe
ich am Rand
Herbstrauschen
Blätterwerden
Windgepuste
Haare wie DDR Faden
vielleicht Vitaminmangel
vielleicht Kalkwasser.

03.Oktober 2009
Alles Traum

07.Oktober 2009
erste Schritte an meinen Händen

08.Oktober 2009
Meldungen aus Ostwärts:
„Besuch in 3 Tagen – wir werden lachen + glücklich sein – Ausnahmezustand?

09.Oktober 2009
Rauscht es schon seit 1000den jahren den Berg mit Kraft hinab – Radauwasser
vom Strassenlärm, ein Stiller Ort.
Radauwasse – ich hör nur Autos.

10.Oktober 2009
Wieder der Abgrund & kein Mut drüber zu springen.

11.Oktober 2009
Reden in der Dunkelheit
deine rote Nase leuchtet uns den Weg durchs Themengestrüpp.

12. Oktober 2009
Nussig voll im Mund

13.Oktober 2009
Stadteroberung mit Verstärkung – das Lachen geht viel leichter von den Lippen.

14.Oktober 2009
Verborgene Träume aus Buntglasscheiben.

15.Oktober 2009
Freunde machen das Herz weich.

16.Oktober 2009
ANEINANDER REDEN; NEBENEINANDER SEIN – WER SIND WIR

17.Oktober 2009
unsere Körper auf weicher Matraze

18.Oktober 2009
Abreisen
halbherzig mal denken, dass so alles gut ist –
Masken passen auf Masken drauf

19.Oktober 2009
Im Zwischenland in der Zwischenjahreszeit
im Zwischenstadium
zwischen Berg und Tal.

20.Oktober 2009
Letzt Jahres Sonnen Strahlen
Stunden auf der inneren Uhr.

21.Oktober 2009
Akkort & Rhythmus Meister
sperren die Gedankenmühle aus
volle Konzentration auf die Tonsalven.

22.oktober 2009
Ein Ort für innere Ruhe.

05.November 2009
Mittwochbanalität.

06.November 2009
TAGE OHNE PROFIL
MIT BAUCHANSATZ
SO IST NOVEMBER
2      0        0           9

13.11.2009
Freitags – fünf Sterne.

15.November 2009
Der Löwe

30.11.2007
Dahingestreckt wie zwei müde Krieger, liegen die Kater, jeder an seinem Platz, ich schleiche leise dazu.

02.Dezember 2007
Die ersten Lichter brennen in der alten Stadt und Maria geht durch die Straßen voller Weihnachtsmenschen.

23. September 2009
Eine schüttelte Jahre Balast ab und flog mit 705 Luftballons in ein neues Paradis.

21.Dezember 2009
„Wenn ich ein Vöglein wär und auch zwei Flügel hätt, flög ich zu Dir “ … nur wohin

22.Dezember 2009
Die Erde hat sich wieder mit einem Ruck weitergedreht – wie oft noch, dann wirft sie mich aus meiner alltäglichen Bahn – ich werde nicht mal mehr Erinnerung sein – nur ein nicht im Nichts / Irgendwo …

23.Dezember 2009
Ich kann den Blick nicht weiter heben, als über meinen Horizont – aber das Herz schreit nach Befreiung.

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