2011

25. August 2011
Kriegskinder – Hattet Ihr schon genug Freundschaften? Habt Ihr schon genug erzählt? Wir genug zugehört? Der Stamm dünnt aus!

26. August 2011
Wieder die Tür aufschließem, die Freunde treten über die Schwelle und mit Ihnen eine bunte Mischung Gefühle, Gedanken – alles – man kann alles teilen – wenn man Freund ist.

27. August 2011
Keine Flucht, sondern eine Nebenwelt.

28. August 2011
„Oma willst Du schaukeln, dann gebe ich Dir Schwung.“ „Ja, komm und gib mir Schwung mein Herz, dann werd ich wieder jung.“ In Zernsdorf, schwingt die Oma.

29. August 2011
Ist der Mensch so abstrakt wie das Böse?

2. August 2011
Wochenendabschied

3. August 2011
Zerstreut erinnern wir redseelig noch seeliger.

1.Oktober 2011
In der Stadt der 3 Millionen ist alles dicht, die Kanäle zu – wo 3 Millionen fühlen, denken, sind, ist kaum Raum– das hektische Hin und Her wird zum Taktgeber.

9. Oktober 2011
Was wir bewahren können: ein ungefähres Bild in Fotos
ein paar vage Erinnerungen.Was wir nicht bewahren können:
das Gefühl da zu sein
das Licht
den Geruch der Kiefern
die Kühle des Herbstes
den Regen
die Geräusche
die Stimmen der Menschen, die hier waren
die Worte der Gespräche, die geführt worden

27. Oktober 2011
Die Zeit haut schon wieder mit ihren Zeigern auf mich ein.

28.Oktober 2011
Kleine Menschen mit Laternen singen zu lauter Rekordermusik.

29.Oktober 2011
18 Uhr ists dunkel und müde Herbstlöcher sind überall.

30.Oktober 2011
spielen lachen zu Hause sein

31. Oktober 2011
Tag des schrecklichen Grauens.

1.November 2011
Es–ist–vorbei–Studel zieht mich runter, unter Wasser.

2. November 2011
Aha, da schwimme ich schon wieder.

3. November 2011
Da, ich sehe die ersten Bojen, 3 – 4 Wege sind auch da, an Land zu koemmen, die Frage ist nur an welches.

7.November 2011
Von allen gern gesehen, von einem verachtet.

8. November 2011
Glücklich sind die, die erschaffen.

9. November 2011
Nebel, wie feuchte Bettlaken, eine ganze Stadt verschwindet, hat sich selbst aufgesaugt, ihren Schmutz inhaliert.

10. November 2011
Da wo man „ich“ ist, ist Heimat.

11. November 2011
Nachts hat der erste Schnee ein Puderzuckergewicht über alles gestreut.

12. November 2011
In kleinem Raum kleingeistig werden, kleinkrämerisch, kleinlich, klein, Schrumpfkopf – Schrumpfherz, übrig bleibt die Puppe, der Name, ich als Requisite meiner Vorstellung.

13. November 2011
Die Elbe fließt so ruhig durch die kalte Jahreszeit, so dass sie grad die Promenade küsst und einmal sanft die Hüfte biegt  – Ahoi die Möwe, ahoi das Meer.

14. November 2011
Fleisch oder Geflügel, dass ist hier die Frage.

24. November 2011
Das Wort kann ein giftiges Schwert sein.

30. November 2011
Auch heute nur Wettergedanken.

1.Dezember 2011
Kein Ende abzusehen!

 

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