01/2016

31/01/2016

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das wetter wechselt im minutentakt; aus dem nichts verschwindet das gegenüberliegende ufer hinter tiefgrauen wolken, die hagel spucken, das wasser färbt sich schwarz, dann scheint die sonne als wäre nichts gewesen.

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30/01/2016

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wir ziehen ins innere des tunnels, kein licht am ende in sicht, schienen liegen hier schon lange nicht mehr, die kantigen wände atmen kälte, ab und zu tropft es von der decke, kein lebewesen, nichts als stein.

27/01/2016

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sie sagt, du hast drei sekunden: drei sekunden, bis heerscharen von bakterien, deinen keks, der dir auf den boden gefallen ist, erobern; aber wozu beeilen, schließlich sind sie eh überall, eine unsichtbare armee, die auch unser „kleines gehirn“ regiert, uns zum kühlschrank steuert – oder einen keks vom boden aufheben und im mund verschwinden lässt.